Ideen für die Heimatstadt Wels

WELS. Die Frist für Projekteinreichungen zum Welser Innenstadtagenda 21 Projekt „Heimatstadtideen“ endete am 2. Dezember. 6 Projekte wurden eingereicht, wobei das Spektrum der eingereichten Projekte ist so vielfältig wie die Assoziationen die Menschen mit dem Begriff „Heimat“ verbinden: Von „Urban Gardening“ über eine mobile Küche, die Modernisierung traditionellen Handwerks bis hin zur Auseinandersetzung mit der Welser Migrationsgeschichte reichen die Themen der Projekte.

Eine Jury wird in einer öffentlichen Sitzung am 13. Dezember (ab 9.00 Uhr im Kornspeicher Wels) über die eingereichten Projekte beraten und diskutieren. Aufgabe der Jury ist es zu entscheiden, welche Projekte realisiert werden sollen. EinreicherInnen und Interessierte sind zu dieser Sitzung herzlich eingeladen. Die ausgewählten Projekte werden im Mai 2014 der Öffentlichkeit im Rahmen der Projektwochen „Heimatstadtideen“ präsentiert.

In der Jury zu „Heimatstadtideen“ sind folgende Personen vertreten: Mag.a Nicole Honeck, Linz: Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaften in Klagenfurt. Sie ist im Vorstand der KUPF – Kulturplattform Oberösterreich, arbeitet bei der interkulturellen Medienwerkstatt Pangea in Linz und bei der Arbeiterkammer OÖ.

Alexandra Bauer, MBA, Wels: Studium der Rechtswissenschaften in Wien, Linz und Salzburg. Seit 2000 im lebensspuren.Museum, Wels für die Bereiche Vermittlung, Dauer- und Sonderausstellungen zuständig. Ihre Schwerpunkte liegen auf den Bereichen MigrantInnen und Kultur.

Dr. Peter Arlt, Linz: Studium der Soziologie, seit Mitte der 1980er Jahre, neben diversen Lehrtätigkeiten, in den Bereichen Stadtforschung, Stadtplanung, Kommunikationsformate und Stadtteilentwicklung aktiv

Am 13.12.2013 wird um 19:00 eine Livesendung zum Projekt „Heimatstadtideen“ aus dem Medien Kultur Haus auf Dorf.TV übertragen. Brigitte Mühlberger, Peter Kowatsch und Johannes Meinhart (Regionalmanagement OÖ) werden sich über die Chancen von BürgerInnenbeteiligung unterhalten und den Prozess der Agendagruppe reflektieren. Gäste sind herzlich willkommen.

Die Agenda21-Gruppe „Die Idee des Jahres vernetzt die Stadt“ ist mit der Anzahl und der Qualität der eingereichten Projekte hoch zufrieden. „Gerade angesichts der Tatsache, dass Wels im Vergleich zu anderen Städten keine Tradition bei derartigen Ausschreibungen hat, ist es erstaunlich wie vielfältig die Ideen sind, die Welser und WelserInnen zu „Heimatstadt“ haben“, meint Gruppenmitglied Peter Kowatsch. Brigitte Mühlberger, die die Informationskanäle der Gruppe betreut, ergänzt: „Der Ausgang war ungewiss. Gerade ein doch sensibles Thema wie „Heimatstadt“ könnte leicht zu Polarisierungen führen. Umso erfreulicher ist es, dass die positive Deutung von „Heimatstadt“ und der Wunsch Wels noch lebenswerter mit zu DSC_0898gestalten überwiegt“.