Resümee der „Fact Finding Mission“ nach Carnuntum

Die Welser Innenstadt Agenda 21 Gruppe Minoriten/Römer besuchte am 16 November den Archäologiepark Carnuntum.

Hier ein Resümee des Agenda Sprechers Albert Neugebauer:

Alle drei Ausstellungsbereiche, die wir besuchten, können trotz ihrer Verschiedenheit als interessant und vergleichend für Wels herangezogen werden. Allgemein ist zu sagen, dass in Petronell besonders,  aber auch in Bad Deutsch Altenburg und Hainburg, die in Wels vorhandene Infrastruktur weitgehend fehlt. Wels hätte somit einen Vorteil! Die Überbauung ist über dem römischen Carnuntum zwar wesentlich geringer als in Wels, aber durch die Besitzverhältnisse bedingt durchaus vergleichbar. Wels hätte zumindest ähnliche Möglichkeiten!

Archäolgiepark Carnuntum in Petronell

Ähnlich in Carnuntum und Wels:020

  • Römersteine im Eingangsbereich
  • Römisches Haus
  • Gräberstraße im Ausstellungsbereich
  • Grabungen nachgestellt

Nur in Carnuntum vorhanden:

  • Fahnen
  • Statue (Reiterstandbild – stilisiert) am Vorplatz
  • Übersichtsplan
  • Großzügige Beschriftung des Eingangsbereiches
  • Modell der römischen Stadt im Eingangsbereich
  • Virtuell dargestellte Gräberstraße
  • Wiederaufgebaute römische Häuser
  • Bodendenkmäler
  • Wiederaugebautes römisches „Know How“ wie Öfen, Heizungen etc.
  • Kinderspielplatz
  • Gastro
  •  Kulturfabrik in Hainburg (Achtung – )Sonderausstellung

Ähnlich in Carnuntum und Wels:

  • Grabung nachgestellt
  • Modelle von Häusern
  • Straße als Klebefolie (in Wels mit Klaubsteinen nachempfunden)
  • Werkzeuge
  • Eigenes Gebäude für Sonderausstellungen

Nur in Carnuntum vorhanden:

  • Römische Technik nachgebaut wie Kran, Vermessungstechnik, Getreidemühle, Fußbodenheizung,…..

 

 Museum Carnuntinum in Bad Deutsch Altenburg:

Ähnlich in Carnuntum und Wels:

  • Teil eines Grabungsbefundes wie Brunnen im Ausstellungsbereich
  • Herausragende Fundstücke

Nur in Carnuntum vorhanden:

  • Eingangsbereich ist eindeutig als römisches Museum zu erkennen
  • Statue am Vorplatz
  • Hologramme
  • Virtuelle Darstellungen
  • Projektionen
  • Licht als Gestaltungsmittel
  • Ausstellung gemischt mit Sonderausstellung

Vorschläge für Wels

  • Fassaden von unansehnlichen Gebäuden in der Innenstadt mit römischen Fassaden bemalen.
  •  Vor den Minoriten stilisiertes Reiterstandbild bzw. 3D-Modell geschützt oder Modell von Ovilava und Fahnen sind ein Garant dafür, dass sich da was sehenswertes befindet!
  •  Simple leicht verständliche, übersichtliche Tafeln dazu, damit man weiss, wo was gefunden wurde (auch Reiterstandbild)
  •  und da wären noch die perfekten Sitzgelegenheiten vor den Minoriten (zB aus Polyester oder Beton)